Mitteilung

Kleingärtner in Aschaffenburg haben die Möglichkeit, einen Streuobstbaum für ihre Gartenparzelle zu bestellen. Im Rahmen des Programms „“Streuobst für alle!““ fördert das Amt für Ländliche Entwicklung den Kauf hochstämmiger Obstgehölze (Stammhöhe 1,40 bis 1,80 Meter) mit bis zu 45 Euro. Die Sammelbestellung ist nur über den Verein möglich und kann beim Stadtverband Aschaffenburg der Kleingärtner e.V. erfolgen.

Bestellungen und Informationen über die Geschäftsstelle des Stadtverbandes, E-Mail oder Telefon (06021) 28026. Die Auslieferung der Obstbäume erfolgt entweder im Herbst oder im Frühjahr nächsten Jahres.

Im Kleingarten können Kernobst (Apfel und Birne), Steinobst (Pflaume und Kirsche), Quitte und Wildobst wie Mispel gepflanzt werden. Bestimmte Apfelsorten und Haselarten sind von der Förderung ausgeschlossen.

Der Standort im Kleingarten ist so zu wählen, dass der Baum dauerhaft, mindestens aber zwölf Jahre stehen bleiben kann. Pro Kleingarten ist nur ein Hochstamm zulässig. Daher ist vor der Pflanzung die Zustimmung der Anlagenverwaltung notwendig, die gemeinsam mit der Fachberatung vor Ort im Garten Einzelheiten mit dem Pächter bespricht.

 Informationen zum Projekt Streuobstbäume

       Streuobstbäume sind Hochstämme und können Trockenheit besser überdauern

       sie eignen sich im Kleingarten als wertvoller Schattenbaum

       sie sind möglichst in der Gartenmitte zu pflanzen (Grenzabstand)

       die Förderung für einen Streuobstbaum beträgt bis zu 45 Euro und somit ist die Anschaffung für den Einzelnen weitgehend kostenfrei

       Obstbäume benötigen eine sonnige und trockene Fläche mit genügend Platz, auf der sie im Laufe der Jahre ihre volle ökologische Wirkung entfalten können

       mit Auslieferung des Baumes wird ein Pflanzpfahl zur Verfügung gestellt

       der Baum muss vom Pächter eigenständig gepflanzt werden (Pflanzanleitung wird zur Verfügung gestellt)

       die Mindestgröße für das Pflanzloch beträgt das 1,5-fache des Wurzelvolumens des Baumes

 

Empfehlenswerte Obstsorten für kleine Gärten

 Tafeläpfel

Danziger: Ungleichmäßige Größe, meist mittelgroß. Etwas mürbe, mäßig saftig, angenehm gewürzt. In sonnenarmen Jahren mehr säuerlich. Reife je nach Lage ab Anfang September, wind- und sturmfest. Vom Baum essbar. Bei schattiger Lagerung im Freien bis Januar haltbar. Für Frischverzehr und Verwertung als Koch- und Backobst, auch Mostapfel.

Jakob Lebel: Reife ab Anfang bis Mitte September. Späte Ernte fördert die Fruchtqualität. Mehrmaliges, schonendes Durchpflücken ist anzuraten. Etwa drei Monate im kühlen Naturlager ohne Welke haltbar. Ausgereift für den Frischverzehr. Als Wirtschafts- und Mostsorte sehr gut, auch für industrielle Verwertung. Gilt als einer der besten Backäpfel.

Jakob Fischer: Große Frucht, um 190 g schwer. Fruchtfleisch fast weiß, etwas mürbe, saftig, weinsäuerlich mit dezentem Aroma. Reife ab Mitte August. Etwa sechs Wochen haltbar, ab dann mehlig werdend.

Rubinola: Frucht mittelgroß, Fruchtfleisch gelblich, feinzellig, etwas weich, weniger saftig. Süß-säuerlich mit sehr gutem Geschmack, der an „Goldparmäne“ erinnert. Reife ab Ende August bis Anfang September, vom Baum essbar. Im kühlen bis zu 3 Monate haltbar, danach weich werdend und fettend.


Roter Bellefleur: Frucht normalerweise groß, um 160 Gramm schwer. Bei Reife zitronengelb in der Grundfarbe, sonnenseits kann die rote Deckfarbe flächig sein. Fruchtfleisch gelblichweiß, fest, feinzellig, saftreich. Reife ab Mitte September, wind- und sturmfest. Im kühlen Naturlager bis zu sechs (auch sieben) Monate haltbar. Für den Frischverzehr und alle Verwertungsarten.

Rote Sternrenette: Frucht mittelgroß, um 120 g schwer. Bei Reife gelbgrün mit flächig roter Deckfarbe und typischen Roststernen. Feiner Duft. Fruchtfleisch unter der Schale oft rötlich, mittelfest, feinzellig, kaum saftig. Süß-säuerlich, leicht aromatisch. Reife je nach Lage ab Mitte September. Etwa drei Monate im kühlen Naturlager haltbar. Vorwiegend für den Frischverzehr, eingeschränkt als Wirtschafts- und Mostsorte brauchbar.

Prinz Albrecht v. Preußen: Frucht mittelgroß, um 130 g schwer. Bei Reife hellgelb, sonnenseits flächig trübrot oder dicht gestreift. Leichter Duft. Fruchtfleisch grünlichweiß, mittelfest, feinzellig. Saftreich. Angenehm süßsäuerlich, geringes Aroma. Reife ab Mitte September. Im kühlen Naturlager etwa drei bis vier Monate haltbar. Für den Frischverzehr, auch gute Wirtschafts- und Mostsorte.

Kaiser Wilhelm: Frucht je nach Behang mittel bis groß, um 190 g schwer. Bei Reife grüngelb, sonnenseits oder über die ganze Frucht verwaschen rot gestreift, besonders nach längerer Lagerzeit. Fruchtfleisch gelblichweiß, fest, mäßig saftig. Weinsäuerlich mit leichtem Aroma. Kleines Kernhaus. Reife ab Mitte bis Ende September. Etwa fünf Monate im kühlen Naturlager haltbar ohne Welke. Für Frischverzehr, auch Wirtschafts- und Mostsorte.

Roter Topaz: Die Äpfel sind mittelgroß und meist gelb, weisen aber oft auch große rot gestreifte Farbanteile auf, saftig und aromatisch leicht süß-säuerlich, das Fruchtfleisch ist fest, feinzellig und knackig. Die Schale ist von Natur aus speckig, wachsig. Topaz ist ab Mitte Oktober pflückreif und ab Anfang Dezember genussreif. Topaz beginnt früh im Leben Früchte zu tragen und hat einen vergleichsweise regelmäßigen, mittelhohen Ertrag. Im Kühllager hält sich Topaz bis in den März.

Florina: Frucht mittelgroß. Fruchtfleisch mittelfest, cremefarben, leicht süß mit schwachem Aroma. Wenig Säure. Reife ab Ende September bis Anfang Oktober. Im Kühllager bis Januar haltbar. Verwertung als Tafelfrucht oder Saft. Ertrag mittel bis sehr hoch.

Schöner von Wiltshire: Frucht meist mittelgroß, um 130 g. Schale fest, glatt, etwas fettig. Hellgelb, sonnenseits leicht gestreift oder verwaschen gerötet mit unauffälligen Schalenpunkten. Duftend. Fruchtfleisch fest, grobzellig, saftig, süßaromatisch bis weinsäuerlich. Reife ab Ende September. Im kühlen Naturlager etwa fünf Monate haltbar, ohne zu welken. Für den Frischverzehr, auch Wirtschafts- und gute Mostsorte.

Beskoop: Frucht groß bis sehr groß, um 200 g schwer. Deckfarbe unterschiedlich orange, sonnenseits rot marmoriert. Fruchtfleisch hellgelblich, mittelfest, grobzellig, saftig. Kräftig weinsäuerlich mit ausreichender Süße und deutlichem Aroma. Reife je nach Lage ab Ende September. Im kühlen Naturlager bis Anfang Februar haltbar, bis März in perforierten Folien­beuteln. Für den Frischverzehr und alle Verwertungsarten. Obwohl säuerlich im Geschmack, ist die Sorte wegen des hohen Zuckergehaltes für Diabetiker nicht geeignet.

Rheinischer Winterrambur: Frucht groß, bis 300 g schwer. Schale hart, glatt, fettig mit hellen Schalenpunkten. Gelbgrün mit sonnenseits flächiger Deckfarbe, sonst stark gestreift. Stark duftend. Fruchtfleisch grünlich, grobzellig, etwas mürbe. Saftig mit vorherrschender Säure. Geringes Aroma, aber reich an Vitamin C. Reife ab Ende September bis Mitte Oktober. Im kühlen Naturlager etwa sechs bis sieben Monate haltbar. Weniger für den Frischverzehr, sehr gute Wirtschafts- und Mostsorte.

 

Mostäpfel

Lohrer Rambur: Frucht groß bis sehr groß, um 240 g schwer. Schale glatt, erst am Lager fettig werdend. Grüngelb, sonnenseits verwaschen gestreift und marmoriert mit feinen Schalenpunkten. Fruchtfleisch grünlichweiß, fest. Saftig, ohne merkliches Aroma. Hoher Säuregehalt. Reife je nach Standort ab Mitte September. Vorwiegend Wirtschafts- und Mostsorte. Annähernde Tafelqualität erst nach Abbau der Säure am Lager.

Geflammter Kardinal: Frucht mittelgroß bis groß, um 130 g schwer. Schale glatt, fettig. Bei Reife hellgelb, sonnenseits rötlich punktiert und gestreift. Ohne Duft. Druckfest. Fruchtfleisch grünlichweiß, locker, saftig, weinsäuerlich mit wenig Aroma. Reife ab Ende September. Kühl etwa vier Monate haltbar, ohne zu welken. Für den Frischverzehr, mehr aber gute Wirtschaftssorte, in Verbindung mit anderen Sorten auch für Most geeignet. Sehr guter Backapfel.

Welschisner: Frucht meist groß, um 170 g schwer. Schale hart, glatt, geschmeidig mit hellen Schalenpunkten. Fruchtfleisch fest, gering saftig. Hervortretende Säure, wenig Aroma. Reife ab Anfang Oktober. Im kühlen Naturlager etwa sieben Monate ohne Welke haltbar. Frischverzehr erst nach längerer Lagerzeit, mehr Wirtschafts- und Mostsorte.

Roter Eiserapfel: Frucht normalerweise groß, um 160 g schwer. Schale dick, hart, glatt. Fast ganzflächig rot, bläulich bereift mit deutlichen Schalenpunkten. Kräftiger Duft. Sehr druckfest. Fruchtfleisch sehr fest, saftig, säuerlich-süß mit geringem Aroma und wenig Säure. Kleines Kerngehäuse. Reife je nach Lage Anfang bis Ende Oktober. Unter kühlen Lagerbedingungen bis Juni haltbar. Gute Wirtschafts- und Mostsorte, jedoch kein Tafelapfel. Wurde früher gerne zum Dörren verwendet.

Rheinischer Bohnapfel: Frucht klein bis mittelgroß, um 110 g schwer. Schale zäh, glatt und trocken. Grundfarbe gelblich-grün. Fruchtfleisch gelblich-weiß, grobfaserig, sehr fest, ab dem Frühjahr etwas mürber. Leicht herber Geschmack mit schwachem Gewürz. Reife ab Mitte Oktober. So spät wie möglich ernten. Früchte hängen sehr fest und sturmsicher am Baum. Zwischen Ernte und Pressen etwa 1 Woche nachreifen lassen. Im Naturkeller bis Mai/Juni haltbar. Vorzügliche Wirtschaftssorte, auch zur häuslichen Verwertung geeignet. Das Fruchtfleisch bleibt beim Backen weiß. Frischverzehr bis Februar/März möglich.

 

Tafelbirnen

Petersbirne: Kurz vor dem Pflücken ist die gesamte Frucht gelb-rot gefärbt. Eine halbschmelzende und süß schmeckende Birne. Typisch ist ihr kräftig zimtartiges Aroma, das von einer dezenten Säure begleitet wird. Ihr Fruchtfleisch ist fest und saftig. Ab Mitte Juli können diese gepflückt werden. Sie reifen dann folgernd. Die Früchte sind dann bis Ende August haltbar. Sie kann direkt vom Baum gegessen oder zu Kompott verarbeitet werden. In Einmachgläsern hält sie sich über den Winter ohne weich zu werden. Sie kann ebenfalls gedörrt werden.

Gute Graue: eine robuste Tafelbirne. Sie ist eine sehr alte Sorte, die Frucht ist unscheinbar, klein bis mittelgroß, die Schale ist hart und rau. Die Grundfarbe ist zuerst grün, später gelblichgrün, zur Reifezeit fast vollständig zimtbraun berostet. Das Fruchtfleisch ist mattweiß bis gelblich weiß, saftreich schmelzend, zum Kernhaus hin etwas körnig, säuerlich-süß, sehr angenehm zimtartig gewürzt und duftend. Die frühe Herbstsorte kann von Ende August bis Mitte September geerntet werden. Die Genussreife ist beschränkt durch die geringe Lagerbarkeit von nur zwei Wochen.

Boscs Flaschenbirne: Die Frucht ist mit einer Höhe von neun bis elf cm und einem Durchmesser von fünf bis sieben cm mittelgroß bis groß. Das feine Fruchtfleisch ist gelblich, süßsauer und saftig mit einem feinen Aroma. Die Frucht wird als Tafelbirne oder zum Einkochen genutzt und wird ab Mitte bis Ende September/Oktober pflückreif und ist – bei kurzer Lagerfähigkeit – im Anschluss daran genussreif.

Köstliche von Charneux: Die Frucht ist mittelgroß bis groß. Die dünne Schale hat eine grüne Grundfarbe, die sich mit zunehmender (Über-)Reife gelb färbt – auf der von der Sonne beschienenen Seite bildet sich eine hell- bis dunkelrote Deckfarbe heraus. Das feine Fruchtfleisch ist weiß bis hellgelb, süß und sehr saftig mit einem feinen Aroma bei wenig Säure. Die meist als Tafelbirne genutzte Frucht wird Ende September bis Mitte Oktober pflückreif und ist bis November genussreif.

Vereinsdechantsbirne: Die Frucht ist groß und unregelmäßig rund bis kegelförmig mit graugrüner bis gelbgrüner feiner Schale. Das Fleisch ist gelblich-weiß, fein, saftreich, butterartig, süß und leicht würzig Die Reife setzt Ende September bis Mitte Oktober ein, die Frucht ist in Kühlung bis Januar lagerfähig. Aufgrund der hervorragenden Geschmackseigenschaften wird sie auch manchmal als die „Königin der Birnen“ bezeichnet.

Alexander Lucas: Die Frucht ist groß und wiegt etwa 150 bis 250 Gramm. Die Grundfarbe ist ein helles Grün, bei Vollreife auch hellgelb mit einem orangefarbenen Fleck auf der Sonnenseite. Das hellgelbe bis weißliche Fruchtfleisch ist schmelzend und saftig, aber etwas körnig. Der Geschmack ist süß, mit wenig Säure. Die Erntezeit beginnt Mitte September. Die Früchte können etwa zwei bis drei Monate eingelagert werden. Die gute Lagerfähigkeit und der regelmäßig hohe Ertrag sind die Hauptgründe für den Anbau dieser Sorte.

Madame Verté: Die Frucht hat eine mittelgroße, kegelförmige Form und eine grünliche Schale mit feinen, braunen Flecken. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß und hat einen feinen, würzigen Geschmack. Die alte Birnensorte ist ertragreich und eignet sich besonders gut für den Anbau in kühleren Regionen. Sie kann als Tafelobst genossen werden und eignet sich auch zur Herstellung von Birnenmost oder -schnaps. Madame Verté ist eine späte Sorte und kann von Oktober bis November geerntet werden. Die Birne ist lagerfähig und kann auch noch im Winter genossen werden.

 

Most- und Verarbeitungsbirnen

Schweizer Wasserbirne: Der Baum beginnt sehr spät zu tragen, ist dann aber ein regelmäßiger und reicher Träger. Die Birne gibt sehr viel Most, der klar und licht ist. Die Frucht kann auch gegessen, gedörrt und gekocht werden. Die Sorte wird Mitte Oktober reif und trägt große, fast kugelige Früchte. Deren glatte Schale ist grüngelb, auf der Sonnenseite trübrot verwaschen bis schwach gestreift. Das gelblichweiße, grobkörnige Fruchtfleisch schmeckt süß und etwas herb.

Bayerische Weinbirne: Durch das sehr saftiges Fruchtfleisch mit einem ausgezeichneten süßen und doch herben Aroma ist diese Birnensorte ideal als Mostbirne zu verarbeiten. Reife im Oktober; bis zu sechs Monate lagerbar. Sehr große, flaschenförmige Früchte, weißlich grüne Schale mit attraktiver orange-roter Sonnenseite, Sehr saftiges Fruchtfleisch mit herrlichem süß-herben Aroma. Feuerbrandresistent, winterhart, wenig anfällig für Krankheiten, gute Streuobstsorte, ideal zum Mosten und Dörren.

 

Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, Renekloden

 Katinka: eine Zwetschgensorte die aus der Kreuzung der Sorten Ortenauer und Ruth Gerstetter entstand. Die Reifezeit ist Anfang bis Ende Juli.  Die Fruchtgröße ist klein bis mittelgroß. Die Schalenfarbe ist violett bis violettblau. Das Fruchtfleisch ist grün, besitzt eine gute Festigkeit und sehr gute Steinlöslichkeit. Der Geschmack ist süß. 

Bühler Frühzwetschge: Die Sorte ist selbstfruchtbar und blüht mittelspät. Die Reifezeit ist Ende Juli bis Ende August. Die Frucht ist mittelgroß, mit einem Gewicht von 25 bis 32 Gramm und einem Durchmesser von 32 bis 37 mm. Die Früchte eignen sich besonders zur Herstellung von Saft, jedoch weniger gut zum Backen.

The Czar (Pflaume): dunkelblaue, kleine bis mittelgroße, sehr saftige Früchte mit süß-säuerlichem Aroma. Mittelfestes Fruchtfleisch mit leicht lösendem Stein. Erntezeitpunkt ist der August und sehr ertragreich und selbstfruchtend. Gut transportfähig und zum Frischverzehr, sowie zur Weiterverarbeitung für Kuchen, Mus und Kompott geeignet. Insektenfreundliche Pflanze. 

Wagenheims (Frühzwetschge): blaue, bereifte, mittelfeste, saftige Früchte mit grüngelben bis rötlich-gelben Fruchtfleisch. Ernte im August und September. Selbstfruchtend, vielseitige Verwendung der Früchte zum Frischverzehr, für Kuchenbelag und für Zwetschgenmus

Mirabelle von Nancy: Die Früchte sind etwas größer und haben eine rundlich-ovale Form. Größe und Gewicht der Frucht liegen zwischen 24 und 28 mm und zwischen 7 und 11 Gramm. Das feste Fruchtfleisch ist gelb, süß und sehr aromatisch. Reifezeit der Früchte ist zwischen Mitte August und Anfang September

Graf Althans Reneklode: Eine alte, edle und klassische Sorte ist die Pflaume Graf Althans Ringlotte. Besonders fruchtig-aromatische und saftige Früchte. Als Sommerpflaume sind diese sogar bereits Mitte August und bis in den September hinein erntereif. Zeitnah auch zu Mus, Kompott, Marmeladen, als Kuchenbelag oder zu Saft weiterzuverarbeiten. Wunderbar steinlösend sind sie ebenfalls und können so auch gut eingefroren oder eingelegt werden.

Hauszwetschge: Die Früchte sind klein, die Farbe der Schale ist blaurot bis blauschwarz und das Fruchtfleisch ist gelbgrün bis orange. Die Frucht weist ein ausgeglichenes Verhältnis von Süße und Säure auf und besitzt ein ausgeprägtes Zwetschgenaroma. Die Früchte reifen Mitte bis Ende September. Vielseitig einsetzbar, sie kann sowohl zum Verzehr, als auch zum Kochen, Backen, Dörren und Schnapsen verwendet werden.

Süßkirschen

Burlat: eine zu den Herzkirschen gehörende dunkelrote Sorte der Süßkirschen. Sehr frühe Reife bei zugleich hohem Ertag. Die Frucht ist mittelgroß bis groß, breitrundlich, manchmal auch länglich. Die weiche Haut ist in der Vollreife dunkelbraunrot. Das Fruchtfleisch ist dunkelrot, mittelfest, vollreif etwas weicher und in der Halbreife süß, vollreif vorwiegend süß, wenig Säure, mäßig aromatisch.

Große Prinzessinkirsche: Die Frucht ist sehr groß, breit und herzförmig. Die Haut ist überwiegend leuchtend gelb und nur bei Vollreife an der Sonnenseite hellrot. Das Fruchtfleisch ist hellgelb und knorpelig fest saftig. Der Geschmack ist süß feinwürzig mit angenehmer Säure und bleibt beim Kochen hart und wird hierbei noch etwas säuerlicher.

Große Schwarze Knorpelkirsche: Die Frucht ist mittelgroß, rundlich ebenmäßig. Die feste Haut ist in der Vollreife dunkelrot bis braunviolett, nicht ganz schwarz. Das feste Fruchtfleisch ist um den Stein dunkelrot, außen etwas heller; aromatisch im Geschmack, oft mit leichtem Bitterton. Sie ist Platzfest.

Büttners Rote Knorpel: Die Frucht ist groß bis sehr groß, breit und herzförmig. Das Fruchtfleisch ist hellgelb und knorpelig fest mit mäßigem Saft. Der Geschmack ist süß würzig mit leichter Säure. Sie hat eine mittlere Platzfestigkeit

Regina: Die Frucht ist sehr groß, hoch gebaut und wiegt bis etwa 13 Gramm. Die Haut ist für eine Knorpelkirsche sehr platzfest mit rotbrauner bis schwarzer Farbe. Das Fruchtfleisch ist fest mit wenig Saft. Der Stein ist klein.